Home   Contact   Deutsch
Airport
Adventure Travel
    
Andaman Sea
    Mountains
Ayeyarwady River   
    Irrawaddy River
Amarapura
Andaman Sea
Bagan
Bagan Photos
Bago
Beach
Bogyoke Market
Myanmar
Buddhism +4
Buddhism in Myanmar
  
Buddhist Monk
  
Buddhist Novice
  
Buddhist Nun
Buddha Statues
Chin
Dawai - Tavoi

Golden Triangle
Himalaya
Holiday
Inle Lake
Irrawaddy Flotilla Co.
Islands
Kawthaung
Kayan or Padaung
Kyaiktyio - golden rock
Kyaukse - elephant
     dance

Mandalay
      Maha Muni Temple
Map
Mawlamyine-Moulmein
Mogok - Ruby Mines
Monastery
Monywa
Mrauk U
Myanmar Tourist
Myanmar Travel
Myanmar Myanmar
Myanmar Thailand
Mergui or Myeik
Naga

Nats
Naypyidaw
Pagoda
Pagodas and Temples
People
Pin Oo Lwin - Maymyo
Popa Mt.

Powintaung Cave  
    Pagodas

Putao and
    northern Myanmar
Pyi - Prome - Pyay
Rivers of Myanmar
Sagaing
Sagar
Shan
Shwedagon Pagoda
Shwethalyaung &
   
Kyaikpun
Sittwe
Thaton
Tour Myanmar
Travelogues
Vacation
Videos

Visa
Weather
Yangon

GENERAL

Agriculture
Airlines
Apartments
Art
Arts and Crafts
Betel
Car Myanmar
Colonial Times
Construction
Crab Rangoon
Dance
E-Books
Entertainment
Exotic Flowers
Fashion

Festivals

   Thingyan
Forwarding
Girl
Golf

Handicraft

History
Golden Myanmar

Hotels
Insurance Travel
Jade

  Jade Jewelry
Jewelry
Lacquer Ware

Living

Marine Products
Meditation
Medicine Traditional
Models
Model Girls
Money
Music
Music Classic
Myanmar Sexy
Music Video
Mudras

Nightlife
News
Pearls
Photo Gallery
Pottery
Precious Stones
Products
Rattan Wicker
Real Estate
Restaurants
Ruby
Sexy Girls
Scuba Diving
Shopping
Shipping
Silk
Snake

Teak
Women
Wood

 

 
 

Bagan sollte vor einigen Jahren

per Ansuchen des Landes zum Weltkulturerbe ernannt werden. Die UNESCO lehnte dies auf politischen Druck der Engländer und US Amerikaner ab und hat sich damit total lächerlich gemacht und genau gezeigt wohin der lange Arm der einstigen Kolonialmacht nach wie vor reicht wenn ein Land nicht nach deren "Pfeife" tanzt. Wie dem auch sei, wer auch nur einmal in dieser alten Stadt am Ufer der Irrawaddy war weiß welche Psyche die einstigen Kolonialclowns besitzen.

Die etwa zweitausend Pagoden und Tempel

die den extremen Wetterverhaltnissen und anderen Ungemach im Lauf der Jahrhunderte getrotzt haben sind ein archäologischer Schatz und man sollte dies sachlich sehen und nicht per politischen Quertreibertum.

Diese sakralen Monumente sind ein unvergesslicher Anblick und visualisieren menschlichen Anstrengungen die hohe Ziele manifestieren, nicht nur die der lokale Bevölkerung sondern die der ganzen Zivilisation.
 
Geschichte  & Landschaft - Tempel und Pagoden - Popa Berg - Irrawaddy Bagan - Menschen in Bagan - Ananda Tempel
Sale Kloster - Handwerk - zurück

 

Die Epoche Bagans

nimmt in der Geschichte Myanmars einen besonderen Platz ein. Es war die Blütezeit der burmesischen Staatlichkeit, der burmesischen Kultur und Kunst. In den Chroniken und anderen Quellen der Überlieferung wird diese Epoche, die Zeit von der Mitte des 11. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts, in der zahllose Tempel und Stupas entstanden, nicht selten als das Goldene Zeitalter (Golden Myanmar) bezeichnet. Bagan, woher rührt der Name dieses mächtigen Reiches, die Bezeichnung für diese glanzvolle,

Bagan Tempel
Bagan Tempel

zweihundert Jahre währende Epoche? Im Herzen Myanmars, am mittleren Irrawaddy, erhebt sich eine Ruinenstadt, die von den Burmesen nicht ohne Grund als eines der Weltwunder angesehen wird. Diese schon seit langem verlassene Stadt, Bagan oder auch Arimaddhapura bzw. Pukam genannt, war einst das blühende Zentrum des riesigen Feudalreiches, dessen Territorium sich bis über die Grenzen des heutigen Myanmar erstreckte und jenem Staat den Namen gegeben hat.

Hinsichtlich der Ausdehnung und des Ausmaßes der Bauten

hält Bagan dem Vergleich mit den größten

Städten des Altertums und des Mittelalters stand. Die Anzahl der Bauten Bagans wird mitunter allerdings weit übertrieben. Manfindet sogar die legendäre Angabe von fünf Millionen Tempeln. Dabei kann man sich unschwer ausrechnen, daß bei einer Gesamtfläche von 40 km2, die das Stadtgebiet in der Blütezeit umfaßte, auf jeden Tempel nicht mehr als eine Fläche von 8 bis 10 m2 käme und daß die Bewohner Bagans
bis zu 50 Bauten täglich hätten errichten müssen! Häufig wird die Zahl 5000 genannt.

Nach den Angaben der Bagan archäologie Verwaltung sind in Bagan über 2300 Denkmäler von unterschiedlichem Erhaltungszustand konzentriert. Im 13.Jahrhundert überstieg die Zahl der Bauten möglicherweise 4000. Unter den Stupas und Tempeln, die zumeist zwischen dem 11. und 13.Jahrhundert entstanden sind, befinden sich sowohl Miniaturbauten als auch gigantische Anlagen von 50 bis 60 m Höhe. Viele der Tempel weisen noch heute eine monumentale Malerei und eindrucksvolle Skulpturen des 12. bis 13.Jahrhunderts auf.

Die Monumente sind zumeist im 11. bis 13. Jahrhundert

errichtet worden, und nur einzelne stammen aus früherer oder späterer Zeit. Wie, warum und wann ist dieser einzigartige Komplex aus nahezu unzahligen Tempel errichtet worden, das steht hier:  Womit haben sie sich beschäftigt, wovon haben sie sich ernährt? Liegt den über das ausgedehnte Stadtgebiet verteilten Bauten eine urbanistische Idee zugrunde? Diese Fragen beschäftigen die Forscher seit langem. Eine Reihe von Gelehrten verschiedener Länder haben der Geschichte, der Wirtschaft, dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben des alten Bagan ihre Aufmerksamkeit gewidmet.

In den letzten Jahren haben die auf der Grundlage moderner wissenschaftlichen Untersuchungen aufschlußreiche Ergebnisse gebracht. Wir können uns daher heute ein verhältnismäßig genaues Bild von der Entstehung und Entwicklung Bagans machen.
Chroniken datieren die Gründung der Stadt ins Jahr 849 als ein Fürst Pyinbu (Pyinbya) »Bagan mit einer Mauer umgab«. Achtzehn Jahre vorher, 832, waren das Reich der Pyu und seine Hauptstadt Thayekhetaya von den Truppen des nördlichen Nachbarn, des Staates Nan Chao, zerstört und völlig ausgeplündert worden.

Die unter Pyinbu quadratisch angelegte Stadt

besaß eine in jeder Hinsicht eine günstige Lage. Eine Straße, die aus Indien nach Indochina führte, verlief von Westen nach Osten durch das Stadtgebiet. Die Flüsse Irrawaddy und Chindwin dienten nach Norden und nach Süden als Wasserwege und bildeten dort einen natürlichen Schutz, und nach der Ebene hin konnte man einen nahenden Feind schon in einer Entfernung von Dutzenden von Kilometern erkennen, besonders von den zehn Kilometer südlich der Stadt gelegenen Höhen der Touwa-Hügel aus.

Das günstige trockene Klima im Gebiet Bagans erlaubte es, Hirse und Erdnüsse anzubauen, Palmen zu kultivieren und Viehzucht zu treiben. Schließlich gab es im Umkreis der Stadt genügend Lehm zur Herstellung von Ziegeln, und das ebenfalls als Baumaterial verwendete Teakholz wurde aus dem Norden den Irrawaddy und den Chindwin stromabwärts geflößt.

Ursprünglich war das Stadtgebiet nicht groß, insgesamt kaum 1,5 km2, doch um so mächtiger war es befestigt. Die Stärke der Mauern erreichte fast 4 m und ihre Höhe stellenweise 9 m. Wer die Stadt tatsächlich gegründet hat, die Pyu, übergesiedelte Mon oder Vertreter eines kleinen lokalen Volkes und wie sie ursprünglich aussah, ist noch immer ungeklärt. Wir wissen nur, daß sie an der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert bereits in den Händen der Burmesen und weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt war.

Doch bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts ging die Schaffung monumentaler Bauten nicht über den Bau von Festungsmauern hinaus, und die Ausmaße der dort errichteten Stupas und Tempel waren verhältnismäßig klein. Um die Mitte des 11.Jahrhunderts war Bagan eine gewöhnliche feudale Stadt unter dem Schutz mächtiger Ziegelmauern und Wassergräben, umgeben von Dörfern mit landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Das in den Chroniken angegebene Gründungsjahr des Reiches Bagan (1044)

fällt mit dem Jahr der Krönung des Königs Anawrahta zusammen, auf dessen Wirken die Umwandlung des kleinen Fürstentuns zu einem mächtigen Staat zurückgeführt wird. Die ökonomische Basis des Reiches Bagan waren die Landwirtschaft und der Binnen- wie auch der Außenhandel. Ein gut organisiertes System von Bewässerungskanälen, dessen Erhaltung eine der Hauptpflichten des Königs in Friedenszeiten war, gewährleistete zweimal im Jahr regelmäßige Reisernten, und Reis war die landwirtschaftliche Hauptkultur.

Den Reichtum des Staates Bagan mehrten auch die Hafenstädte an der Küste des Golfs von Martaban und des bengalischen Golfs, die einen umfangreichen Seehandel mit Indien und den Ländern Süd- und Ostasiens trieben, und Bagan selbst lag ja an wichtigen Handelswegen Indochinas. Die Chroniken behaupten, daß die Bewohner Bagans verschiedene Sprachen kannten und sich durch Höflichkeit und Geschäftstüchtigkeit auszeichneten.

Dies alles fand seine Wiederspiegelung in der kulturellen Entwicklung. In kurzer Zeit wurde eine burmesische Schrift geschaffen, eine burmesische Literatur entstand, und die nationale Schriftsprache erreichte ein beachtliches Niveau. In der Zeit des Bagan-Reiches schrieben burmesische Gelehrte gediegene Arbeiten zur Grammatik des Pali, Kommentare zu den heiligen Büchern, die in den anderen Ländern, in denen der Hinayana-Buddhismus verbreitet war, als geheiligte Texte galten?

Durch die Unterwerfung immer neuer Gebiete wuchs der Reichtum Bagans; die steigende Zahl der Kriegsgefangenen, die als billige Arbeitskräfte, als Sklaven zur Verfügung standen, ermöglichte es, eine breite repräsentative Bautätigkeit zu entfalten. Diese hielt mit größerer oder geringerer Intensität in Bagan bis zum Ende des I3. Jahrhunderts an.

Die gesamte bildende Kunst und die Monumentalarchitektur der Epoche des Reiches Bagan waren engstens mit dem Buddhismus Bt verbunden. Dessen Entstehung fiel zeitlich etwa mit der Herausbil- Ki dung großer Staaten im Stromland des Ganges und mit dem Sieg der Idee des Zentralismus über die Zersplitterung der in Stämme gespaltenen Gesellschaft zusammen, die dem Brahmanismus gehuldigt hatte. Es ist bezeichnend, daß der Buddhismus die Existenz einer zentralisierten Macht als wichtigen Faktor für den »Schutz der Moral« ansah.

Die Erbauer des ersten zentralisierten burmesischen Staates, des Reiches Bagan,

hatten offensichtlich die Nützlichkeit dieser und anderer Seiten der buddhistischen Lehre für ihre Person gut begriffen, denn sie traten mit den ersten Schritten ihrer politischen Tätigkeit als aktive Förderer und Verbreiter des Buddhismus auf. Dieser half, die zentrale Königsmacht zu rechtfertigen und zu stärken. So wurden zum Beispiel die Eroberungsfeldzüge Anuruddhas, des ersten Königs von Bagan, mit dem Bestreben begründet, in den Besitz heiliger buddhistischer Schriften zu gelangen, und die Rechtmäßigkeit des Anspruchs Kyanzitthas, dritter König von Bagan zu werden, damit, daß er von Buddha selbst dazu ausersehen worden sei"

Shwezigon Pagode Bagan
Shwezigon Pagode Bagan
Bagan Padoden und Tempel Myanmar Myanmar Birma
 
Enter your search terms Submit search form
 
Web www.allmyanmar.com
 
                                             Copyright by www.allmyanmar.com
   


 

Custom Search