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hervorgerufen
durch den Zusammenschluss von 19 kleineren
Ortschaften.

Die Tempel- und
Pagodenbauer die Bagan wirklich stark und
berühmt machten regierten von 1044 an.
Insbesondere unter König Anawrahta (der 42
te einer Dynastie von 55 Königen) wurde das
Baugeschehen stark forciert. Es wird
überliefert das im Zeitrahmen von 242 Jahre
(1044 bis 1286A.D.) die eifrigen Könige und
andere, über vier Million Pagoden und Tempel
errichteten. Somit ist das heutige Bagan mit
den restlichen zwei tausend Tempel und
Pagoden, obwohl großartig auch noch im
Alter, mehr oder weniger nur ein Skelett der
großen Vergangenheit.

 
 
 
 
Genau genommen
gab es nur Denkmäler mit einer sakralen
Bedeutung in Bagan. Die Stadtmauern, die
heute zu Ruinen verkommen sind, bilden die
einzige Ausnahme und das östliche Haupttor
der Stadt, erbaut im 11. Jhd. ist das
Tharaba Tor

Bagan´s
Geschichte kann in zwei Teile gegliedert
werden,
Bagan vor
König Anawrahta und nachher. Rom oder
irgendeine andere Stadt wurde nicht an einen
Tag erbaut und bis Bagan sich entfaltete und
die Einflüsse der drei ehemaligen Dynastien
Tagaung, Thaton und Tharékhittaya
assimiliert und ordentlich verarbeitet
wurden verstrich ein langer Zeitraum.
Am Anfang (107
A.D.) war Bagan vielleicht eine starke
Festung oder Garnisonstadt. Der Gründer,
König Thamodarit, gab dem Ort den Namen
Paukkan oder Pyu Gama (was einfach Pyu Dorf
bedeutet) um seiner Pyu Herkunft Tribut zu
zollen. Im täglichen Gebrauch änderte sich
der Name allmählich zu Bagan. Jedoch Orte in
Myanmar haben mindestens zwei Namen, einen
Formalen und einen im täglich Umgang.
(Shwebo -
nördlich von Mandalay-, Myanmars Hauptstadt
während der letzten Konbaung Dynastie hatte
fünf Namen.) Im formalen Gebrauch benützte
man den Namen Arimaddana Pura, dies
bedeutete die “Stadt der Eroberer” was auf
eine raue Umwelt hinweist und die ersten
Siedler / Herrscher hatten durchaus eine
harte Zeit, die unwirtliche Umgebung unter
Kontrolle zu bringen.
 
Es wird erzählt das von den dichten nahe
gelegenen Wäldern wilde Tiere und fabelhafte
Vögel wie die Rocs (ein Fabeltier) die
Siedler bedrängten. Tapfere Ritter wie Pyu
Saw Hti (der 3.König) gingen entschlossen
gegen die Widrigkeiten vor. Die
Hnget-pyit-taung Pagode (wo das große Roc
eliminiert wurde) und Bit Phaya (wo der
wilde Kürbis zerschlagen wurde) stehen auch
heute noch um an die gefahrvolle Landnahme
zu erinnern. Auch die Paläste der Herrscher
wurden viermal an einen anderen Ort versetzt,
jedoch nicht sehr weit voneinander. Der
heutige Standort Bagans, einschließlich
Stadtmauer und Tharaba Tor war die vierte
Stadtversion, errichtet während der
Herrschaft von König Pyinbyu in 849 A.D, er
war der 34th. König der Dynastie.
Zu dieser Zeit ging es aufwärts mit Bagan,
Handelsbeziehungen mit Shans und Chinesen im
Osten, Assam und Manipur im Westen und mit
den Pyus und Mons im Süden brachten
andauernden Wohlstand.
Die Glaubens-
und Religions- verhältnisse waren sehr
unterschiedlich in dieser Zeit, streitbare
Aris (Mönche) die aus N.W. Indien
einwanderten gewannen beträchlichen Einfluss
über das “gemeine Volk”. Während der
Herrschaft von Thin-lé-kyaung (344-384
A.D.), dem 7. König der Dynastie, wurde der
Berg Popa zum Domizil der Mahagiri Nats
erkoren und Wallfahrten zu diesen Geistern
und Dämonen kam in Mode. Somit, Bagan vor
Anawrahta hatte keinen wesentlichen
kulturellen Fortschritt für fast tausend
Jahre (107-1044) die Position als Königreich
war jedoch unbestreitbar.
Anawrahta’s
Königreich
von Bagan
Anawrahta war
der 42-ixte König der Bagan Dynastie und er
kam in 1044 an die Macht.
Um seine Position zu gewinnen und zu
verteidigen waren drastische Schritte nötig
unter anderen tötete er seinen Halbbruder
Sokkaté im Zweikampf.
Als junger König ein extremer „Heißsporn”
verursachte er viel Ärger, jedoch im Lauf
der Jahre wurde er ein gerechter Herrscher
und versuchte die von ihm verursachten
Ärgernisse zu reparieren.
Unter Anawrahta
wurden umfangreiche
Infrastrukturverbesserungen in Angriff
genommen, wie Reparatur der
Bewässerungsanlagen um den Meiktila See, so
wuchs Kyauksé zum Getreidespeicher
Nordmyanmars. Es erfolgten tief greifende
administrative Reformen, er teilte das Königreich in Bezirke und ernannte
Statthalter um sich um alle lokalen
Angelegenheiten zu kümmern und Steuern zu
erheben. Für die Sicherheit stellte wurden
45 Vorposten entlang der Grenze des
Königreiches eingerichtet.
In Religion und
Kultur versuchte er die schäbigen
Gewohnheiten der Aris und die sehr populären Vorführungen von nat-pwés (Marionettentheater
und Tanzvorführungen, wo Nats eine Rolle
spielen) einzudämmen. Er
suchte nach einer
passenden Staatsphilosophie. In 1056 A.D.,
kam Shin Arahan, ein engagierter
buddhistischer Missionar aus Thaton an den
Hof zu Bagan. Der
Mönch und der dynamische König entdeckten
ihre Gemeinsamkeiten und historische
Umwälzungen in Bagan und später in ganz
Myanmar nahmen ihren Lauf.
Anawrahta propagierte den Theravada
Buddhismus als Staatsreligion, verbannte
einige Aris und zwang andere ins
nichtreligiöse Fach zu wechseln. Um seine
religiösen Ambitionen zu stärken benötigte
er anerkannte buddhistische Schriften. König
Manuha von Thaton besaß diese, lehnte das
Ansuchen Anawrahta einen Satz davon
abzugeben ab.
Anawrahta
erklärte Thaton den Krieg (1057 A.D.) und
zerstört die Mon Dynastie. Auf 31 Elefanten wurden die Schriften nach Bagan geschafft.
Manuha und seiner Familie gefangen genommen
und etwa 30 000 Handwerker, Künstler und
andere erfahrene Arbeiter als Kriegsbeute
nach Bagan verschleppt. Dieser Krieg war ein
unglücklicher Fall, der wahrscheinlich durch
ein Missverständnis hervorgerufen wurde,
denn offensichtlich brachte es niemand König
Manuha nahe was der
eigentliche Zweck des
Ansuchen war. Wie dem auch sei, es war das
Schicksal Thaton´s eine Opferrolle zu
spielen um Bagan und Myanmar voranzubringen.
Shin Arahan, die Schriften, Mon Handwerker
und Anawrahta, all das zusammengenommen
setzte ungewöhnliche Synergien frei die bis
ins letzte Dorf abstrahlten. Die Einwohner
Bagans wurden so belesen das sogar
Dorfmädchen über Metaphysik mit den
gelehrten Mönchen der großen Klöster
parlieren konnten.
Der Ananda Temple
Dieser
Tempel symbolisiert die endlose
Klugheit (Ananta Panna) des Buddhas,
so wie der Thatbyinnyu Tempel (Seite
39) die Allwissenheit des Tathagata
symbolisieren soll . Folglich der

Name Ananta, der später zu Ananda
veränderte wurde, dem Namen von
Buddhas Cousin. Der Grundriss ist
ein Quadrat von etwa 70 m
Seitenlänge das auf jeder Seite von
Vestibülen durchbrochen ist und sich
damit in ein nahezu vollkommenes
griechisches Kreuz wandelt. Diese
Vorhallen sind ein wenig niedriger
als der Hauptbau der ungefähr 10 m
hoch ist, zwei Reihen Fenster lassen
etwas Licht eindringen. Darüber sind
einige Terrassen gesetzt von denen
die letzte als Fundament des
krönenden Turms dient.
Die untere Hälfte des Turms hat die
Form einer Mitre ähnlichen Pyramide
wie es in indischen Tempel üblich
ist. Die obere Hälfte ist ähnlich
wie ein Kegel mit Spitze die in
allen glockenförmigen Pagoden Bagans
üblich. Der vergoldete Htee (Schirm)
schließt das Ganze auf einer Höhe
von 50m ab. Im Inneren verlaufen
zwei hohe, gewölbte Gänge zueinander
parallel entlang den vier Seiten des
Tempel. Sie werden durch niedrige,
schmalen Durchgänge mit Fenster
verbunden, durch die fahles,
spärliches Licht fällt. Vier große
Flure in die man durch Säulenhallen
eintritt durchschneiden die Gänge.
Die Mitte ist als gigantischer
Würfel geformt , auf den vier Seiten
stehen in tiefen und hohen Nischen 4
riesige Buddhastatuen die frühere
Buddhas darstellen die unsere Welt
zu einen früheren Zeitpunkt
verlassen haben um ins Nirwana
einzutreten.
Die Statuen sind so aufgestellt: im
Norden Kakusanda; im Osten
Konagamana;
Im Süden Kassapa; und im Westen
Gotama. Jede Skulptur steht auf
einen 2.5 m hohen Thron und ragt
etwa 10 m empor. Die nördlich uns
südlich aufgestellten Statuen sind
Originale, die im Osten und Westen
sind Kopien da ein Feuer die
Ursprünglichen zerstörte.
Interessant sind auch die
zahlreichen glasierten Terracotta
Fliesen (linke Seite oben) die das
Interieur verzieren, auf den Fliesen
werden Jataka Geschichten
dargestellt. In jede dieser
Plaketten ist eine Mon Legende
eingeritzt.
Die Innenwände sind mit Nischen
durchlöchert, in denen kleine
Steinbuddhas in verschiedenen
Positionen dargestellt sind.
Bemerkenswert zwischen den
Skulpturen ist ein Zyklus von 80
Reliefs die im äußeren Flur
untergebracht sind und das Leben des
Bodhisattva von seiner Geburt bis
zum erreichen der endgültigen
Weisheit zu veranschaulichen .
Der westliche Teil schließt auch die
lebensgroßen Statuen, Kyanzittha und
Shin Arahan ein. Im Portal auf dem
Westgesicht gibt es zwei symbolische
Buddha-Fußabdrücke, jeder Abdruck
trägt die traditionellen 108 Markier-
ungen, wie in einigen der Pali
Kommentare
aufgezählt, aber infolge der
Vergoldung und des Abtragens durch
die konstanten Ritual- waschungen,
sind einige dieser Markierungen
verschwunden.
Nahe zum Ananda Tempel ist das
lokale Museum, in dem Ausstellungen
mit Darstellungen der Ikonographie,
Architektur und der
Religionsgeschichte Bagans zu
besichtigen sind.
Entlang den Veranden des Museums
sind Steine mit Inschriften
aufgestellt, die in der Nähe
eingesammelt wurden, sie beschreiben
verschiede religiöse Themen in
unterschiedlichen Sprachen. Birman,
Mon, Pyu, Tamil, Siamesisch und
Chinesisch.
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